Kapitel 13 von 15nullos.de

Läuft überall

Vom 5-Euro-Chip bis zum Server: Alles mit CPU, etwas Speicher und einem Speicher-Medium soll nullos können.

WasBeispieleSpeicherMMU
MikrocontrollerESP32, ESP32-C3/C6, RP2040320–520 KBnein
EinplatinenrechnerRaspberry Pi 3/4/5, RISC-V-Boards512 MB – 8 GBja
Telefone, Tabletsentsperrte Android-Geräte (ARM64)2–16 GBja
PCs, Laptops, Serveralles mit UEFIab 64 MBja
Alte PCsBIOS-Rechnerab 16 MBja

Die Reihenfolge

x86_64 (QEMU, dann echter PC) → ESP32-C5 (RISC-V, ohne MMU) → ARM64 (QEMU, Raspberry Pi) → RISC-V 64 → Xtensa (ESP32). Heute läuft: x86_64 in QEMU. Der Rest kommt noch

Der Compiler ist schon weiter: Er erzeugt Code für x86_64, ARM64 und RISC-V 64, getestet in QEMU.

Erstes Kleingerät: ESP32-C5

Max' Idee: nullos auf einen ESP32-C5 – und man kommt nur noch per SSH drauf. Der Chip: ein RISC-V-Kern bis 240 MHz, 384 KB SRAM, WLAN auf 2,4 und 5 GHz, keine MMU. Tipp: ein Board mit PSRAM kaufen, sonst wird's eng.

Der Weg: übersetzen → flashen über USB → eigener Startcode → Prompt über USB → Kernel ohne MMU → Netz → TCP/IP und SSH-Server → nur noch per SSH bedienen. Plan steht, angefangen ist noch nichts. kommt noch

Offene Frage: WLAN. Der Funkteil ist nicht offen dokumentiert, es ginge nur mit Espressifs geschlossener Bibliothek. Vorschlag: zum Start ein SPI-Ethernet-Modul (z. B. W5500) – dann bleibt alles selbst geschrieben. Max entscheidet.

Wie das gehen soll