Welche Hardware nullos heute anspricht – und was dazukommt.
| Was | Wie |
| Bildschirm | UEFI-GOP-Framebuffer: nb fragt ihn ab, der Kernel malt Text mit der eigenen
Linienschrift hinein (in jeder Größe scharf). Zeigt UTF-8: ASCII, ÄÖÜäöüß, § ° ² ³ µ €. Versteht die wichtigsten ANSI-Steuerfolgen. |
| Tastatur | PS/2 per Unterbrechung (IRQ 1). Deutsche Belegung mit Umlauten, AltGr und Feststelltaste, liefert UTF-8. Umschalten: kb load us. |
| Serielle Schnittstelle | 16550 auf COM1, 115200 Baud, per Unterbrechung (IRQ 4). Läuft parallel zum
Bildschirm – so redet QEMU mit dem Terminal und der Boot-Test mit nullos. |
| Unterbrechungen | Local APIC + IOAPIC, gefunden über ACPI (MADT). Der alte PIC ist aus. |
| Zeit | APIC-Zeitgeber mit 100 Hz, geeicht am HPET (sonst PIT); feine Zeit aus dem TSC;
Uhrzeit aus der CMOS-Uhr. |
| Platte | SATA über AHCI – nur lesen, die Startplatte. Partitionen: GPT, MBR oder keine. |
| Dateisystem | FAT16 und FAT32 mit langen Namen, nur lesen, unter /boot.
Dazu das RAM-Dateisystem /. |
| Netzwerkkarten | virtio-net und Intel e1000 (82540EM, 82545EM, 82574L). net am Kernel-Prompt zeigt Adressen und Zähler. |
| TCP/IP | Eigener Stapel, IPv6 und IPv4 gleichwertig: Nachbarsuche, SLAAC, DNS aus der Router-Anzeige,
DHCPv6, ARP, DHCPv4, Ping-Antworten, UDP, TCP. Dazu Unix-Sockets. |
| Geräte-Dateien | /dev/console, tty, null, zero, random |
| Neustart / Aus | Neustart über den Tastatur-Controller; „aus“ beendet QEMU, auf echter Hardware hält die CPU nur an. |
Getestet in QEMU (Maschine q35): TCP mit 1 MB hin und zurück über IPv4 und IPv6, und zwei nullos reden miteinander über eine Leitung. DHCPv6 ist noch ungeprüft (QEMU hat keinen Server dafür). Echte PCs: noch nicht. kommt noch
Starten geht auch von NVMe-SSD und USB-Stick – das Laden übernimmt dabei die UEFI-Firmware.
Hat nullos einmal übernommen, kann es bisher nur SATA-Platten lesen. Von NVMe oder USB gibt es dann kein /boot.