Der Editor
e – einfach wie nano, und wer vi im Blut hat, drückt Esc. Statt vi, vim, nano, ed und Notepad.
e notizen.txt bearbeiten (neu angelegt beim Speichern)
e +120 main.c gleich in Zeile 120
e -m main.c im vi-Modus starten (so startet e auch als vi/vim)
Tippen schreibt
Kein Befehlsmodus zum Start: Du tippst, es steht da. Alles andere geht über Strg, die letzte Zeile
zeigt die wichtigsten Tasten.
| ^S | speichern | ^Q | beenden (zweimal: Änderungen verwerfen) |
| ^F | suchen (nochmal: weiter) | ^G | gehe zu Zeile |
| ^Z / ^Y | rückgängig / wieder (unbegrenzt) | ^K / ^U | Zeile ausschneiden / einfügen |
| ^A / ^E | Zeilenanfang / -ende | Esc | vi-Modus |
vi-Modus
h j k l (auch 5j), w b 0 $, gg G, x dd dw yy p,
i a o zurück zum Schreiben, u, /text n N, :w :q :wq :q!, ZZ.
Die Strg-Tasten gelten auch hier. Kein ., keine Makros, kein :s – ersetzen kann sr.
Was er draufhat
- Farben für C, Shell, Python und Markdown. Zeilennummern, Statuszeile mit
* bei Änderungen.
- UTF-8 richtig: Umlaute, Emoji und breite Zeichen landen in der richtigen Spalte.
- Riesige Dateien: Die Datei wird nie ganz geladen (Piece Table, 4-KB-Blöcke). Gemessen: eine 42-MB-Datei
braucht 1,7 MB Speicher.
- Sicher speichern: erst in
DATEI.e~, dann umbenennen – ein Absturz beim Schreiben macht nichts kaputt.
Symlinks und Rechte bleiben.
- Keine Sicherungsdateien, keine Konfigurationsdatei.
Was (noch) fehlt
Markieren/Auswahl, Suchen-und-Ersetzen, zweites Fenster. Rückwärtssuche ist in sehr großen Dateien langsam.